ich muss gestehen - ich wurde mit der wahl meiner online videothek nicht enttäuscht. mal davon abgesehen, dass ich keine erwartungen hatte ist es eine oase für geizgeile und wiederholungstäter. alles, was ich nie sehen wollte gibts 24 stunden, rund um die uhr und zum festpreis. es scheint einen zusammenhang zu geben zwischen single mit-glied-ern und derer angebote. die papa und mama abteilung gibt, neben der booty collection #12 und den anderen feuchtbiotopen auch noch eine webcamabteilung her.
es war nicht das strohweiße haar oder der deftige vorbau. ich war auch nicht angetan von ihren weiblichen rundungen oder dem deutsch-englisch-slowakischen buchstabenbrei. es war dieser “leckt mich am arsch” ausdruck in ihrem gesicht, der sich unweigerlich in meinem zu einem grinsen verwandelte. die offensichtliche tatsache, dass der einzige antrieb für diese frau in der pflichterfüllung liegt, mindert den zewa verbrauch der restlichen ‘männer’ wohl keineswegs.
der konsument beginnt mit etlichen versuchen ein persönliches interesse an der aktuellen melkhilfe zu erhaschen. da der gewünschte effekt absehbar ausbleibt - bedient sich der handlanger nun einiger zahlenkniffe. in einem, wenn auch nur virtuellen raum voller geschlechtskollegen kann man den hahnenkampf vielleicht mit der streckeangabe - schienbein -> eichel für sich entscheiden? nicht? ok, jetzt bleibt nur noch maul halten und fertig werden oder monieren.
einige langstreckenstrategen versuchen sich im spiel auf zeit. fälschlicher weise wird dann ein eventuelles “hallo spacko” irgendwie persönlich aufgefasst. nunja, es ist wohl nicht wichtig was man betrachtet, sondern was man sieht.
letztens ...
carlo cairn, held und aushängeschild für humanes versagen steht wie jeden tag 15uhr auf. er kommt somit leicht zu spät auf arbeit an - 11uhr. nach der täglichen rüge vom chef, dem dickbäuchigen durchschnittsbürger, beginnt der alltag im detektiv dasein. er sucht den weg in sein büro, irgendwo im 20ten stock eines grauen durchschnitthauses im new yorker randviertel.
um seine sinne zu schärfen, nimmt carlo erstmal einen guten schluck aus dem niemals leeren flachmann. seine sexy, speichelnde single sekretärin beachtet der 10 jahre hormonfreie lonely wulf nur beiläufig. herr cairn schaut aus dem fenster auf den eifelturm und überdenkt die neuen fakten des letzten falles. “es muss der weihnachtsmann sein.” - eine suspekte person mit einem runtergekommenen stripteaseclub an der bundesstraße.
er steigt ins taxi und begegnet dem gruß des wildfremden farbigen am steuer mit dem anzünden seiner fluppe. gemeinsam betreten sie das vermeintliche etablissement und werden vom weihnachtsmann sofort in einen schußwechsel verwickelt. während carlo nur 2 mal angeschossen wurde, verblutet sein begleiter nachdem ihn der türsteher angesehen hat. gedrängt von einer stripperin (nennen wir sie mal kitty) schwört der schmerzfreie carlo rache auf den tod seines freundes.
in kittys wohnung angekommen behandelt sie sofort seine wunden. die schmerzen des abtupfens sind trotz abgeschlossener ausbildung eine hölle für carlo und er kann sich die tränen nicht verkneifen. berührt von der menschlichkeit zieht kitty sich sofort aus und es beginnen die romantischsten 10 stunden ihres daseins. übermüdet vom vortag schlafen beide ein und werden wach, als ihr ex - der weihnachtsmann beide mit einer 45er begrüßt.
halbnackt und verfolgt vom bösewicht laufen beide auf ein feld um in fahrtrichtung vor dem truck zu fliehen. in letzter minute schießt carlo mit seiner ersatz-ersatzwaffe dem weihnachtsmann in den kopf. vermeintlich in sicherheit schauen sich beide tief in die augen und sehen eine romantische zukunft. wie aus dem nichts, erscheint der gegner erneut und verletzt die geliebte schwer. “das wird mein letzter kampf” - sprach carlo und geht mithilfe seines 20minütigen selbstverteidigungskurses gegen den schwarzen gürtel gevater los.
carlo nimmt seine regungslos am boden liegende frau, schaut auf den toten weihnachtsmann und geht richtung untergehender sonne.
der gewollte dramaturgische fehler sei abschließend noch erwähnt, kitty war mal ein kerl.
kiosk
das winterliche klima zwang mich gestern zum besuch des naheliegenden ekz. gemeinsam mit meinem besuch “sir jamser” spazierten wir durch den regaldschungel. irgendwo zwischen der gemüse und der birkenstockabteilung registrierte ich einen wagenschiebenden neuling im beziehungsdasein.
während seine frau durch den flur kokettierte, schob er ziemlich unbeholfen den wagen hinterher. es ist ein drahtseilakt diese monopolbeschäftigungen der frauen richtig zu absolvieren. gepflastert durch mitbringsel, mischbrot und menstruationsutensilien muss man als mann wissen, wo und mit welchem abstand man der frau zu folgen hat.
einerseits spricht natürlich das ego in diesem paradies an flirtmöglichkeiten gegen einen zu großen abstand, andererseits die frau gegen einen zu geringen. sie braucht ihre bewegungsfreiheit für die richtige wahl der gesuchten oder ungebrauchten mittelchen. hat das weibchen nun etwas käufliches gefunden, muss das männchen den abstand zu ihr innert weniger augenblicke mindern, um das gut für den transport in den gemeinsamen wagen zu befördern.
die mehrheit der weibchen wird mit übergabe der ware den einkauf, ungeachtet des männchens bereits jetzt fortsetzen. peinlich, und so erlebt wird es, wenn die frau den mann auf das hinterher rennen in aller öffentlichkeit anspricht. amüsant und belustigend aber für das umfeld.
kiosk
die kontroverse zwischen männern und frauen sind das klassischste beispiel für die existenz des perpetuum mobiles. es sind die täglichen “nice to haves” mit dem drachen, der prinzessin und der hexe in einer unendlichen geschichte fernab von michaels ende. im schatten von mißbrauchten wörtern, wie liebe und gefühlen erscheint diese ausgewogene genugtuung geradezu logisch.
der fleischmarkt bietet hier und den angrenzenden ländern unterschiedlichste investitionsmöglichkeiten. eine kurze veranlagung von beispielsweise 30minuten kostet ‘n heiamann und hat eine schnelle rendite. im disneyland für den kleinen mann gibts eine große farbvielfalt und als nette erinnerung vielleicht sogar eine ausgefallene krankheit.
eine denkbar gute fehlinvestition ist die beteiligung im geldsklavengeschäft. diese neuentdeckte bastion und ode an die weiblichen attribute erwirtschaftet sich durch die nichterfüllung von gelüsten. basierend auf ein oder mehreren kindheitstraumas wird ein suchtverhalten aufgebaut, welches den anleger in eine freiwillige abhängigkeit balbiert.
bedacht an letzter stelle - verbleibt noch der beziehungs-fond. eine veranlagung auf längeren zeitraum durch zwei investoren. im normalfall unterschiedlichen geschlechtes investiert jeder investor seinen obulus. eine gut gängige kooperation trifft man weder in unseren, noch anderen breitengraden relativ selten an - wird aber, insofern sie eintritt durch eine gute ausschüttung gekrönt. der übliche ablauf sieht eine geplante und vorzeitige vertragskündigung vor und wird mit präziser hingabe auf heller und cent ausgefochten.
ich bevorzuge ein saftiges t-bone-steak, eine gute dividende durch die banken und eine rustikale one man show.
kiosk
als ich noch ein kleiner juniorlude war gab es noch handgemachte musik. guter harter trash, der übers ohr ins skrotum auf die schnecke überging. inzwischen brüllt mich mein volksempfänger nur noch mit abgewaschenen müll an.
zeitgleich mit der entdeckung des kinderbieres, dem hässlich goldfarbenen motorola - kam der deutsche gangster hiphop. der kam nicht nur akkustisch daher gestolpert sondern auch gleich mit eigener plünlinie. die anhängliche trägerschaft zeichnet sich durch weite hosen, knackige schlampen und einen einseitigen wortschatz aus. hier findet sich ein, wer den status quo der pisa studie untermauern kann.
natürlich ist ein breakdancender, verwegener kopfnicker so überlegen, dass ihm die sinnfreien phrasen des lohnsteuerzahlenden und gewinnorientierten rappers gleich als solche auffallen. mir ist letztens einer über mein fuss gefallen, den ich rein zur persönlichen belustigung mal vorschob. fallen, ist die mit abstand schnellste reaktion die ich bis dato bei ihnen ausmachen konnte.
aber ferner der nichts ausdrückenden fangemeinde und ihrer idole, gibt es auch einige wortakrobaten die sich durch gute texte und hörbare rhythmen abheben. da der anspruch der masse sich aber im gefallen der gesellschaft widerspiegelt, findet man im regal des discounters oftmals nur die hampelmänner der szene. ein teufelskreis - denn sie fressen nur, was sie auch kennen.
kiosk
In meiner absolut spärlichen Arbeitszeit stolper(t)e ich natürlich auch über das ein odere andere “social network community friendspace” portal. mit der grundlegenden lethargie fällt gleichmal dieses unrealistisch offerierte weltbild auf. wo sind die toiletten, spacken, würste und normalen menschen unter den neuen mitgliedern zu finden?
stattdessen irgendwie nur bankazubis, diskomuschis und mitarbeiter des monats. Dabei suchen doch gerade die weniger bevorzugten, lange vor meinem ersten flanieren in den weiten des internets nach dem thrill an möglichkeiten. aber wer will schon eine, deren kopf man nie im fahrenden wagen sieht? oder eine, die sich nicht nach oben schläft sondern dem stellenabbau entgegen?
wer genau steht überhaupt auf den typ seemannsbraut? dann doch eher den typ “wild cat”, die mit technischer finesse und der abgeschlossenen police die bremsen manipuliert. der typ frau, der dich in den wald schleppt damit dich keiner schreien hört.
mangelt aber auch schon irgendwie an den richtigen profilierungsmöglichkeiten. ich hab kein lieblingsbuch und auch keine antwort auf die frage: “wie sieht dein perfekter tag aus?”. gäbe es einen perfekten tag, dann würde ich die andere hälfte der erdkugel sicherlich nicht mit menschen bevölkern. obwohl so ein kleiner gastronomischer betrieb, ausgestreckt über ganz australien zu 100,- die stunde / mädel, würden mir sicherlich die börse im bademantel aufgehen lassen.
einen guten aspekt hat die soziale anlaufstelle für soaps und bücklinge, sie erfreuen sich im engsten interessenkreis dem absoluten nichts.
letztens ...
tjoa, frauen - naja, recht eigensinniger chromosomenhaufen, der spätestens seit alice schwarzer noch immer an die sage der emanzipation glaubt. sicher, die bis zum kinn behaarte olle an der kasse fängt die ratten mit der bloßen hand und schluckt sie auch im ganzen runter. aber die weniger grottigen sind doch irgendwie alle recht gleich. da wäre schonmal die gefühlsfloskel. frauen sind nicht gefühlvoller, sie überlassen entscheidungen lediglich ihrem bauch und arsch. wenns dann doch mal komplett gegen den baum geht, dann hat das gefühl halt mal getäuscht. letztens haut mich eine an und fragte ob ich ihr helfen könnte, pervertiert freundlich und absolut einfühlsam - mal ehrlich, ne frau ist nur nett, wenn sie was will. und “was wollen” impliziert nicht den drallen arsch auf den hüften kreisen zu lassen. das wird dann eher eine aufgabe sein, die ihr zu suspekt, technisch oder absolut unverständlich erscheint.
kurzum, sie gehört zu dem 95%igen anteil ihres geschlechtes, der eher die schere macht bevor irgendwas im limbischen system passiert. der positive aspekt ist, sie tun es ja irgendwie dann in allen lebenslagen. ich meine, jeder kennt das gejammer - und ich dachte er liebt mich. war der abend halbwegs korrekt, mann ist nicht in schlappen gekommen, hatte sogar eigenes bier mit und er roch nicht ganz so übel nach dünger - dann geht da was. das liegt in der natur und nennt sich fehlbare dankbarkeit. wacht man dann morgens im heimischen bett auf, vergessend ob sie überhaupt haare hatte - dann geht das übel oftmals richtig los. irgendwas in der nähe ihres hirns beginnt zu arbeiten und lässt sie dich anrufen. das ist ziemlich übel, wenn man morgens 12:30uhr in der kaufhalle grad den kasten fürs frühstück klar macht. es interessiert dich weder, wie du warst - hoho, frauen glauben das kerle (jap, lappen tun es halt doch) sich irgendwie dafür interessieren, wie sie waren.
aber mädels, es interessiert keinen schwanz - wäre es scheiße gewesen und ihr könntet das überhaupt beurteilen, dann würdet ihr ja nicht anrufen. und da offensichtlich selbst der schulische durchschnitts-promille-wert gereicht hat um sie zu vergnügen - muss sie ja doch recht schlicht strukturiert sein. nun muss man der frau das nur noch ein wenig verständlich beibringen.
ein recht amüsantes phänomen ist das paternoster prinzip von alkohol und anspruch auf party. das spiegelt sich auch in den gesellschaftlichen normen wieder. ist man anfänglich noch bemüht das klo selber zu finden, ist zu späterer stunde der erstbeste strauch vollkommen ausreichend. also, es gibt keine geheimnisse - auch wenn frauen sich gern mystisch und extravagant geben. und hätte ich ein sakko, nicht nur bademantel und schlappen, dann würden sich die inneren werte auf meine geldbörse in eben dem fehlenden kleidungsstück beschränken….
letztens ...